Matthiaspilger Neuwied

Seit 2004 gemeinsam unterwegs

Rom 2009

MATTHIASPILGER IN ROM

Vom 30.4. - 3. 5. 2009 weilten 11 Matthiaspilger aus Neuwied in Rom. Für viele war es der erste Rombesuch. Auf dem Programm standen Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Kirchen Roms.
Am Sonntag nahmen wir nach dem Gottesdienst beim "Campo Santo" am Angelusgebet auf dem Petersplatz teil.
Das Erleben der Ewigen Stadt in der Gemeinschaft war auch diesesmal der Höhepunkt.


Zweite Romfahrt

02.-07.07. 2017

Gleich am ersten Tag, am Sonntag 3. Juli 2017 entstand das Foto vor dem Peterdom. Gerade ist das Angelus-Gebet mit Papst Franziskus zu Ende gegangen.








Kirchen, Katakomben und Kaffee
Neuwieder Pilger erkundeten die „Hl. Stadt“

14 Pilgerinnen und Pilger aus Neuwied waren zu Beginn der Sommerferien in der „Ewigen Stadt“ unterwegs. Eingeladen hatten die Matthiaspilger Neuwied unter Leitung von Gemeindereferent Hermann-Josef Schneider. Nach der gemeinsamen Anreise nach Rom und dem Bezug der Hotelzimmer stand gleich der erste Höhepunkt an: der Besuch des Angelus-Gebetes mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Hier waren Christen aus der ganzen Welt versammelt. Am Nachmittag standen dann der Petersdom und der Aufstieg zur Kuppel auf dem Programm. Zurück ging es über die Dächer der Peterskirche, begleitet von beeindruckenden Ausblicken über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Abschluss des Tages war der Besuch einer Messe am Kathedra-Altar.

Am darauffolgenden Montag wurden die Vatikanischen Museen mit der sixtinischen Kapelle erkundet, bevor es am Nachmittag in die Stadt ging: die Piazza-Navona, das Pantheon, der Trevi-Brunnen und die spanische Treppe sind allesamt weltberühmte Anziehungspunkte, die man gesehen haben musste. Natürlich probierte man auch den besten Kaffee der Welt und das weltbeste Eis!

Am Dienstag waren die Neuwieder als Pilgergruppe unterwegs: zu Fuß ging es zu den 7 römischen Pilgerkirchen. Gleich zu Beginn, in St. Paul vor den Mauern, erreichte die Gruppe die traurige Nachricht vom Tod des Neuwieder Oberbürgermeisters Nikolaus Roth. Er wurde ins Gebet eingeschlossen, das an allen Stationen gemeinsam gehalten wurde. Über San Sebastiano erreichte man schließlich den Lateran und Santa Maria Maggiore. Zwei Kirchen konnte die Gruppe aufgrund der Hitze und der Öffnungszeiten leider nicht besuchen. Mittwochs stand ganz im Zeichen des antiken Rom: vom Kapitol aus startete eine beeindruckende Führung zum Forum Romanum bis zum Kolosseum. Am Abend dieses Tages machte sich die Gruppe auf nach Trastevere, einem lebhaften Stadtteil Roms, in dem auch die Gemeinschaft „San‘ Egidio“ beheimatet ist. Die Teilnahme an deren Abendgebet hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Am nächsten Tag brachte ein Bus die Gruppe zur Domitilla-Katakombe, einer altchristlichen Begräbnisstätte riesigen Ausmaßes. Nach einer Führung feierte die Gruppe dort einen Gottesdienst; vor allem die Gesänge von Andrea Seeberg beindruckten zutiefst. Weiter ging es in den Weinort Frascati und nach Castel Gandolfo, zur ehemaligen Sommerresidenz der Päpste.

Am frühen Morgen des letzten Tages schließlich besuchten die Pilgerinnen und Pilger noch den Gottesdienst am „Campo Santo Teutonico“, einer deutschen Exklave im Vatikan. Nach dem letzten Frühstück ging es dann wieder zurück nach Neuwied, mit vielen Erinnerungen im Gepäck. Auch die Erfahrung der weltweiten Gemeinschaft bleibt noch lange haften.

Hermann-Josef Schneider

Assisi 2013: Auf den Spuren von Franz und Klara


 

Unsere zweite Pilgerreise führte vom 1. bis zum 5. Mai 2013 nach Assisi und Orte franziskanischer Spiritualität. Wir waren mit 11 Menschen unterwegs.
Franziksus und Klara sind uns in diesen Tagen ganz nahe gekommen.
Vielleicht haben sie auch dazu beigetragen, dass wir uns als Gruppe so gut verstanden haben.

Hier in Kurzform das Programm:

1. Mai: Flug nach Pescara; kurzer Aufenthalt an der Adria; Fahrt nach Assisi. Unterkunft in der "Oasi Sacro Cuore".
2. Mai: Besichtigung von Assisi und der Hauptkirchen Assisis; Gang nach San Damiano.
3. Mai: Wanderung zu den Carceri
4. Mai: Ausflug nach Rivotorto, Santa Maria d.A. (Portiunkula); Fahrt nach Gubbio und Perugia
5. Mai: Über La Verna und Ravenna nach Bologna; vor dort Rückflug.



Franziskus ist mir viel näher gekommen
In den engen Altstadtgassen von Assisi herrschte ein reges Treiben. Alljährlich zu Beginn des Monats Mai feiern die Bewohner den Anbruch des Sommers. In farbenprächtigen und aufwändigen Kostümen, die alle mittelalterlichen Vorbildern nachgearbeitet sind, ziehen sie durch die Straßen und verbreiten Freude. Es
waren auch diese wunderschönen Bilder, die den Pilgerinnen und Pilgern auf den Spuren des Hl. Franz von Assisi in Erinnerung bleibenwerden. Es wird aber auch derGeist dieses Heiligen sein, der uns auf Schritt und Tritt begleitet hat: Inder Basilika, die uns eindrucksvollvon Bruder Thomas nahe gebracht
wurde, und in den anderen Kirchen in Assisi haben wir dem Geheimnis dieses großen Mannes nachgespürt.
In Santa Chiara konnten wirdas bekannte Kreuz meditieren; inSan Damiano waren wir an dem Ort, an dem er den Auftrag zum Neuaufbau seiner Kirche erhalten hat und in dem die Klara und ihre Gefährtinnen wohnten.
Am 2. Besuchstag stiegen wir den Berg hinauf und gingen in die Stille und meditative Atmosphäre der „Carceri“. Freitags waren wir mit unseren Mietautos in der Umgebung unterwegs:
Zuerst in Rivotorto (von dort stammt das Titelbild) und später am Sterbeort von Franziskus inder kleinen „Portiunkula-Kapelle“ in der riesigen Kirche Santa Maria del Angeli. Am Nachmittag besuchten wir Gubbio („der Wolf von Gubbio“) und die umbrische Hauptstadt Perugia.
Nach einem so anstrengenden Tag freuten wir uns wieder auf unsere schöne Unterkunft inAssisi und das ebenso gute Essen.
Am 5. Mai mussten wir dann von Assisi Abschied nehmen. Auf dem Weg zum Flughafen in Bologna machten wir noch Station in La Verna in der Toskana, der Ort, an dem Franziskus seine Wundmale erhielt.
Es waren beeindruckende und unvergessliche Tage mit einer harmonischen Gruppe. Franziskus, sein Leben, seine Gedanken, seine Bedeutung für die Erneuerung der Kirche (auch heute!) waren uns ganz nahe. Wir werden sicher wiederkommen und uns erneut auf denSpuren dieses großen Menschen bewegen.
Hermann-Josef Schneider